Informationen zu Datenspeichern

Zunächst gibt es verschiedene Arten von Festplatten:

HDD steht für Hard Disk Drive, also Festplatte. Die Daten liegen auf sich drehenden, magnetischen Metallscheiben und werden von einem beweglichen Arm abgenommen, ähnlich, wie der Tonabnehmer eines Plattenspielers funktioniert. Es gibt HDDs in 2,5 und 3,5 Zoll und mit bis zu 8 Terabyte Speicherplatz.

SSD steht für Solid State Drive. SSDs bauen auf Flash-Speicher über elektrische Spannungen. Die gleiche Technik, wenn auch teils in schlechterer Qualität, findet man bei USB-Sticks, Speicherkarten und Geräten mit fest verbautem Speicher. Die Geräte sind sehr leicht, haben keinerlei bewegliche Teile und sind in der Regel ebenfalls 2,5 Zoll groß.

Hybrid-Laufwerke (SSHDs) sind eher selten und meist nur in Laptops zu finden, die nur einen Datenträger aufnehmen können. Es gibt beispielsweise von Seagate SSHDs mit 2 Terabyte HDD-Speicher und zusätzlich 8 Gigabyte Flash-Speicher. Die eigentlichen Daten liegen auf der HDD und die aktuell vom System genutzten Daten werden auf dem SSD-Teil zwischengespeichert, um z.B. das Betriebssystem zu beschleunigen. Im Grunde ist das nur ein großer Puffer.

Vergleiche HDDs -> SSDs:

SSDs kommen auf Lese-/Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 550 Megabyte pro Sekunde, in der Praxis beim Schreiben etwas weniger. HDDs schaffen etwa 120 MB/s. Dabei geht es aber lediglich um den reinen Datentransfer, also dem Kopieren von  großen Datenmengen. Bei Betriebssystemen beispielsweise, geht es aber darum, schnell einzelne Daten zu lesen.

Die vieldiskutierte Haltbarkeit war nur in den Anfangstagen ein Problem von SSDs. Die Hersteller gewähren heutzutage in der Regel eine Garantie über eine maximale Schreibmenge, bei einer SanDisk beispielsweise 256 Terabyte. Selbst nach Jahren Dauereinsatz wird das nicht erreicht. Die Garantien der Hersteller belaufen sich somit eher auf eine zeitliche Beschränkung.

HDDs besitzen eine Menge beweglicher Teile - im Inneren drehen sich massive Metallplatten mit bis zu 7.200 Umdrehungen pro Minute. HDDs haben zwar kein eingebautes Schreiblimit, aber die physische Kraft ist ein großer Risikofaktor. Im Grunde sollte man HDDs im laufenden Betrieb gar nicht bewegen. Laptop-HDDs sind auf Bewegung ausgelegt. Bei sorgsamem Umgang geschieht in der Regel auch nichts. Kleinere Stöße jedoch können eine HDD beschädigen.

Fazit:

SSDs sind schneller, mobiler, robuster und auch deutlich länger haltbar. Sie sind auch entgegen der HDDs absolut geräuschlos. Mit einer Adapterlösung SATA -> USB kann man sie auch als externe Laufwerke nutzen.

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